Bildung

Bildungsangebote des Vereins

Aufgrund der hohen Nachfrage findet am 09. September 2011, direkt im Anschluss an die Fachtagung, ein weiterer Workshop statt. Inhalt der Veranstaltung ist eine aktuelle und praxisnahe Wissensvermittlung auf dem Gebiet der Insassenrettung nach Pkw-Unfällen. Der Hauptbestandteil ist dabei die praktische Übung in kleinen Gruppen an neuen gecrashten Fahrzeugen mit Rettungsgeräten des Kooperationspartners WEBER Rescue Systems.

Die Schulung findet in den Räumlichkeiten der Technischen Universität Berlin statt und richtet sich an Spezialisten für technische Rettung sowie Entscheidungsträger.

Die Kosten, einschließlich Pausenverpflegung, belaufen sich auf 350 Euro pro Teilnehmer bzw. 300 Euro bei Teilnahme an der Fachtagung „Technische Rettung aus Pkw”.

Die Anmeldung für den Workshop am 09. September 2011 erfolgt hier.

Programm als pdf-Download

Fachtagung 2011 – Technische Rettung aus Pkw

Am 07. und 08. September 2011 fand zum dritten Mal die Fachtagung Technische Rettung aus Pkw – Technik, Taktik, Standards - statt.

Die zur Verfügung gestellten Vorträge können im Folgenden runtergeladen werden:

 

Alternative Antriebe – Sicht der Feuerwehr Per Kleist; Berliner Feuerwehr

Besonderheiten Wasserstoffantrieb Jörg Launer; Volkswagen AG (steht noch aus)

Batterieelektrische Antriebe Alexandra Schulz; TU Berlin

Fahrerassistenzsysteme Christian Gruber; BMW AG

Aktueller Stand passive Fahrzeugsicherheit Dr. Steffen Sohr; Takata-Petri AG

Rettung aus Sonderschutzfahrzeugen Sören Börner; Bundeswehrfeuerwehr (kann nicht zur verfügung gestellt werden)

Wirbelsäulenverletzungen heute / früher Dr. Heiko Johannsen; Verein für Fahrzeugsicherheit Berlin

Einsatztaktik Wilfried Müller; Berliner Feuerwehr

Fahrzeuginformationssysteme Jörg Heck; Moditech

vfdb-Richtlinie Karsten Göwecke; Berliner Feuerwehr

Untersuchung der Belastungen auf Retter im Fahrzeuginnenraum bei unerwarteteter Airbagauslösung Dr. Axel Malczyk; UDV – Unfallforschung der Versicherer

Sicherheit im Rettungseinsatz Gerhard Schmöller; Berufsfeuerwehr München

e-Call – aktuelle Entwicklungen Gerhard Schmöller; Berufsfeuerwehr München

Kindersicherheit im Pkw Gerd Müller; Verein für Fahrzeugsicherheit Berlin

Zusammenarbeit Medizin/Technik Dr. Tim Heyne; Klinikum Göttingen

Die wachsende Verbreitung neuer Fahrzeugtechnologien erfordert zusätzliches Wissen, Erfahrung sowie eine geeignete technische Ausstattung, um eine effiziente Rettung der Pkw-Insassen gewährleisten zu können. In der Regel ist es jedoch schwierig an entsprechenden Fahrzeugen zu trainieren. In seltenen Fällen können neue Pkw direkt vom Hersteller bezogen werden, allerdings sind diese dann unbeschädigt. In diesem Rettungstraining werden neue Fahrzeuge, die entsprechend EuroNCAP-Vorgaben gecrasht wurden, verwendet.

Inhalt der Veranstaltung ist eine aktuelle und praxisnahe Wissensvermittlung auf dem Gebiet der Insassenrettung nach Pkw-Unfällen. Der Hauptbestandteil ist dabei die praktische Übung in kleinen Gruppen an neuen gecrashten Fahrzeugen mit Rettungsgeräten des Kooperationspartners WEBER Rescue Systems.

Der eintägige Workshop fand am 23. und 24.Mai 2011 statt.

Trotz erheblicher Anstrengungen zur Reduzierung der Anzahl der im Pkw getöteten oder schwerverletzten Kinder durch technische Maßnahmen an Pkw und Kindersitz, bleibt der Erfolg hinter den Erwartungen zurück.

In mehreren Studien wurde gezeigt, dass lediglich ein drittel der Kinder im Pkw richtig gesicherte werden. Dies hat sich über die letzten Jahre kaum gebessert, obwohl mit verschiedenen Programmen (z.B. DVR „Kind und Verkehr“ und ADAC/TOYOTA „Sicher im Auto“) die vorhandenen Informationsdefizite bei den Endnutzern reduziert werden soll. Des Weiteren wurde nachgewiesen, dass die fehlerhafte Benutzung von Kinderschutzsystemen bzw. die Nichtbenutzung zu einer gravierenden Reduzierung des technisch gegebenen Sicherheitspotenzials führt.

Unter Beteiligung von Experten von Automobilherstellern (Audi, Daimler, Opel, Volkswagen), Zulieferern (Autoliv), Kindersitzherstellern (Britax Römer, Chicco, Concord, Fair/Wavo, Recaro) sowie Behörden/Verbände etc. (ACE, BASt, Österreichisches Verkehrsministerium, Touring Club Schweiz, TÜV Rheinland) wurde von der TU Berlin und dem Verein für Fahrzeugsicherheit Berlin e.V. ein Schulungskonzept vorbereitet, das sich im Unterschied zu den vorhandenen Programmen speziell an Multiplikatoren (Auto- und Kindersitzverkäufer, Polizisten, Hebammen, etc.) richtet. Kern dieses Schulungskonzepts ist ein allgemein anerkanntes Kompendium der Kindersicherheit.

Das Schulungskonzept soll unter inhaltlicher und finanzieller Beteiligung von

  • Industrie:
    • Automobilhersteller: Audi, Daimler, Opel, VW
    • Zulieferer: Autoliv
    • Kindersitzhersteller: CONCORD, FAIR, RECARO, Römer
  • Forschung: TU Berlin, VFSB
  • Verwaltung: BASt, Berliner Polizei
  • Verbände:
    • Automobilclubs: ACE, TCS
    • Prüforganisationen: TÜV Rheinland

umgesetzt werden.

Volumen: ca. 50.000 Euro pro Jahr

Schirmherr des Schulungskonzepts ist der Bundesminister für Verkehr, Wolfgang Tiefensee.

Details zur Umsetzung sind hier erhältlich.

Neue Fahrzeugtechnik und Training – Technische Rettung aus Fahrzeugen

Workshop vermittelt praxisnahes Wissen

Eine Kooperation des Vereins für Fahrzeugsicherheit an der TU Berlin mit der Firma Holmatro organisierte am 26. und 27. Mai 2010 jeweils eine Trainingsveranstaltung mit aktueller und praxisnaher Wissensvermittlung auf dem Gebiet der Insassenrettung nach Pkw-Unfällen. Mit einem Vortrag über neue Fahrzeugtechnik, alternative Antriebe und moderne Rettungsgeräte begann jeweils der Tag. Nach Demonstration eines Crashtests und anschaulichen Airbag-Zündungen lag der Schwerpunkt in praktischen Übungen. Dabei achteten die Veranstalter bereits bei der Planung darauf, dass jeder Teilnehmer in kleinen Gruppen individuell mit Rettungsgeräten arbeiten konnte. Besonders lehr- und erfolgreich war das Training durch das Üben an gecrashten Neufahrzeugen.

Die insgesamt 40 Teilnehmer kamen u.a. aus Finnland, Belgien, Holland und ganz Deutschland. Fazit der Teilnehmer: Ein gelungenes Konzept zum Praxistraining und die Erkenntnis, dass es nicht mehr einen Königsweg als Standardvorgehen gibt, sondern je nach Fahrzeugkonstruktion und Unfallsituation der Weg zur Rettung individuell entschieden werden muss. Das dafür notwendige Wissen und die Praxis kann ein solcher Workshop vermitteln.

Kindersicherheit im Auto: Fernsehbeitrag zur Kindersicherheitsschulung

In dem VOX-Automagazin “Auto Mobil” wurde am 14. Februar ein Beitrag über die Kindersicherheitsschulungen des Vereins für Fahrzeugsicherheit Berlin e.V. gesendet. Dabei wurden typische Fehlbedienungssituationenmit Hilfe unterschiedlicher Multiplikatoren nachgestellt, die bereits von uns geschult werden. Durch diesen gut gestallteten Beitrag konnte sowohl das Thema Kindersicherheit und in diesem Zusammenhang die Problematik der Fehlbedienung einem breiten Publikum nahe gebracht werden. Gleichzeitig konnte der Verein auf seine Arbeit aufmerksam machen und potentielle Schulungsteilnehmer werben. Unmittelbar nach der Ausstrahlung des Beitrags gab es bereits erste Anfragen nach Multiplikatorenschulungen.

Kategorien

Projekte

  • ~ Child Advanced Safety Project for European Roads (CASPER)

    Das von der EU beauftragte Projekt CASPER hat zum Ziel, KSS in Fahrzeugen weiter zu verbessern und deren ordnungsgemäße Benutzung für Eltern zu ermöglichen, um damit die Anzahl getöteter und verletzter Kinder bei Fahrzeugunfällen zu verringern.

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