Bildung

Bildungsangebote des Vereins

4. Fachtagung „Technische Rettung aus Pkw“

Technische Rettung aus Pkw
– Technik, Taktik, Standards –

Schwerpunktthema: Retten aus Lkw

Bereits zum 4. Mal führt der Verein für Fahrzeugsicherheit berlin e.V. in Zusammenarbeit mit der Berliner Feuerwehr eine zweitägige Fachtagung zur Technischen Rettung aus Pkw durch.

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Entscheidungsträger der Feuerwehren, die mit der technischen Rettung zu tun haben. In diesem Jahr steht da besonders die Rettung aus Lkw im Mittelpunkt. Dazu werden Fallbeispiele erläutert und besondere Rettungstechniken vorgeführt. Einen Höhepunkt der Fachtagung stellen der Crashversuch mit einem Lkw und die anschließende Rettungsübung dar.

Die Fachtagung findet am 28. und 28. August 2013 in Berlin statt.

Programm – 28.08.2013

(Schwerpunkt Retten aus Lkw)

10:15 Uhr Begrüßung // Dr. Heiko Johannsen // Karsten Göwecke

10:30 Uhr Unfälle mit Nfz –Beispielfälle aus der Region // Hr. Kuhn / Fr. Dr. Rachut
Vortrag 1 // Vortrag 2

11:00 Uhr Pause

11:30 Uhr Verkehrsunfälle von schweren Nfz// Dr. Axel Malczyk; UDV – Unfallforschung der Versicherer
Vortrag

12:15 Uhr Mittagspause

13:15 Uhr Strukturauslegung von modernen Lkw// Kay Morschheuser, Mercedes Nutzfahrzeuge
Vortrag

14:00 Uhr Rettung aus Lkw Torsten Weber; Weber Hydraulik
Vortrag

14:45 Uhr Pause

15:15 Uhr Vorstellung Crashtest // Gerd Müller; TU Berlin
Vortrag

16:00 Uhr Lkw Crashtest
Video 1 // Video 2 // Video 3

16:45 Uhr Rettungsübung

17:30 Uhr Feedback und Verabschiedung

Programm – 29.08.2013

(Schwerpunkt Retten aus Lkw // Alternative Antriebe)

09:00 Uhr Begrüßung // Dr. Heiko Johannsen // Karsten Göwecke

09:15 Uhr Einsatzbeispiel Lkw-Unfall

10:00 Uhr Schnittstelle Medizin/Technik // Dr. Christian Kleber; Charité

10:30 Uhr Pause

11:00 Uhr Vorstellung Rettungsgeräte und Einsatztraining Lkw // Torsten Weber; Weber Hydraulik

11:30 Uhr Technische Rettung bei aktueller Fahrzeugtechnologie // Klaus Krebs, Weber Hydraulik
Vortrag

12:15 Uhr Mittagspause

13:15 Uhr Kennzeichenabfrage und Feuerwehrinformationen // Frank Hüsch; Feuerwehr Wiesbaden

13:45 Uhr Einsatzbeispiel Pkw-Unfall Berliner Feuerwehr

14:15 Uhr Eigensichere Hochvoltsysteme in Kraftfahrzeugen // Sebastian Niewiara; Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Berlin
Vortrag

14:45 Uhr Pause

15:15 Uhr Alternative Antriebe im Feuerwehreinsatz // Klaus Krebs, Weber Hydraulik
Vortrag

15:45 Uhr Einsatzerfahrung mit alternativen Antrieben // Dr. Rolf Erbe; Berliner Feuerwehr
Vortrag

16:30 Uhr Feedback und Verabschiedung

 

Hier finden Sie das Programm als pdf Version.

Die Anmeldung zur Fachtagung ist hier möglich.

So finden sie den Veranstaltungsort.

Zur Übernachtung in unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort empfehlen wir das Hotel Holiday Inn.

 

Am 30. August findet ein eintägiger Workshop zur Technischen Rettung aus Sonderfahrzeugen statt.

Child Advanced Safety Project for European Roads (CASPER)

Immer häufiger sind Kinder in Straßenverkehrsunfälle verwickelt und erleiden schwere oder tödliche Verletzungen. Dabei sind sie, was ihre eigene Sicherheit betrifft, von ihren Eltern bzw. den erwachsenen Fahrzeuginsassen abhängig. Diese können ihre Kinder vor möglichen Verletzungen bei Unfällen bewahren, wenn sie ausreichende Kenntnisse über Kinderschutzsysteme (KSS) und deren korrekte Anwendung besitzen.

Das von der EU beauftragte Projekt CASPER hat zum Ziel, KSS in Fahrzeugen weiter zu verbessern und deren ordnungsgemäße Benutzung für Eltern zu ermöglichen, um damit die Anzahl getöteter und verletzter Kinder bei Fahrzeugunfällen zu verringern. Es sollen zum einen Kindersitze und deren Prüfverfahren verbessert, Testsensoren, Dummys und virtuelle Kindermodelle aufgebaut, angepasst und/oder optimiert werden. Zum anderen soll Untersucht werden, warum Eltern ihre Kinder nicht ausreichend oder fehlerhaft in Fahrzeugen sichern, und es sollen daraus Verbesserungsvorschläge für KSS und deren Benutzung abgeleitet werden.

Themenbereiche

  • Verbesserung und Weiterentwicklung von Kinder-Dummys in Hard- und Software, von Sensortechnik sowie von Verletzungsschwerekriterien
  • Aufbau von detaillierten Körperteilmodellen bis zu kompletten Menschmodellen, welche verbesserte geometrische und mechanische Charakteristik aufweisen und verschiedene Altersstufen von Kindern darstellen
  • Untersuchung des Reiseverhaltens von Kindern in Fahrzeugen und Erfassung der Gründe für fehlerhafte Sicherungen von Kindern in KSS
  • Verbesserungsmaßnahmen ableiten
  • Analysieren der Ansprüche und Anwendungen von KSS in Fahrzeugen aus den erworbenen Erkenntnissen für weitere Forschungen, Entwicklungen und Zulassungen von KSS

Die Hauptaufgaben des Vereins für Fahrzeugsicherheit e.V. in diesem Projekt umfassen die Modellierung und Validierung des Q6-Dummys (entspricht einem sechsjährigen Kind), die Simulation von Front- und Seitencrashs sowie die Durchführung und Analyse von Umfragen bezüglich des Fehlgebrauchs von Kindersitzen.

Projektbeginn:  1. April 2009

Projektlaufzeit:  36 Monate

Projektvolumen: ca. 5.790.000 Euro

Weitere Informationen zu CASPER finden sie hier.

Sport Utility Vehicle (SUV)

Der Anteil von SUV (Sport Utility Vehicle) an der Gesamtfahrzeugflotte nimmt in Deutschland seit einigen Jahren kontinuierlich zu. Exakte statistische Aussagen dazu sind jedoch mangels einer eindeutigen Definition dieser Fahrzeugkategorie nicht möglich. Sicherheitsanforderungen, die an neu zugelassene Fahrzeuge gestellt werden, gelten nicht zwangsläufig für SUV, da sie aufgrund ihrer großen Masse teilweise außerhalb des Gültigkeitsbereichs einzelner Anforderungen liegen.

Über das Verhalten von SUV gibt es bisher recht unterschiedliche, teilweise sogar widersprüchliche Aussagen. Die verbreitete Meinung, dass sie aufgrund ihrer Bauform dem Insassen mehr Schutz bieten, während sie aufgrund mangelnder Kompatibilität im Straßenverkehr insgesamt eine Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer darstellen, wird durch Unfallanalysen teilweise widerlegt.

Das von der „Unfallforschung der Versicherer (UDV)“ beauftragte Projekt SUV soll, basierend auf einer umfassenden Literaturrecherche und der statistischen Analyse von Verkehrsunfällen, die Rolle von SUV im Straßenverkehr beleuchten und ihre Besonderheiten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen darstellen.

Dazu werden folgende Arbeitsschritte durchgeführt:

  • Definition von SUV anhand charakteristischer Fahrzeugeigenschaften
  • Einordnung innerhalb gesetzliche Rahmenbedingungen (Steuerrecht, Zulassungsvorschriften)
  • Analyse von Verkehrsunfällen mit SUV-Beteiligung
  • Untersuchung der Kompatibilität von SUV und der Verkehrsinfrastruktur (Leitplanken, Kreuzungen…)
  • Literaturrecherche zu bisherigen Veröffentlichungen
  • Analyse einer detaillierten Sonderabfrage beim Statistischen Bundesamt zum Unfallgeschehen von SUV
  • Auswertung der UDV-Unfalldaten bezgl. des Unfallgeschehens von SUV

Das Projekt wird mit Unterstützung vom Fachgebiet integrierte Verkehrsplanung der TU Berlin durchgeführt.

Projektbeginn: 20.08.2008

Fehlgebrauch der Airbagabschaltung bei der Beförderung von Kindern im Pkw

Bei der Benutzung von rückwärtsgerichteten Kindersitzen (z.B. Babyschalen) auf dem Beifahrersitz drohen lebensgefährliche Verletzungen sofern sich der Beifahrerairbag entfaltet. Daher dürfen diese Kindersitze nur dann auf dem Beifahrersitz benutzt werden, sofern kein Airbag vorhanden ist oder dieser abgeschaltet wurde. Die Deaktivierung von Beifahrerairbags erfolgt zurzeit

  • in der Werkstatt
  • mit einem Schlüsselschalter
  • automatisch, sofern ein Kindersitz erkannt wird (z.B. AKSE in Mercedes und Opel Fahrzeugen)

Bei diesem von der Bundesanstalt für Straßenwesen geförderten Projekt wurde untersucht, inwieweit rückwärts gerichtete Kindersitze in Fahrzeugen mit aktivierten Airbag benutzt werden, bzw. wie häufig Erwachsene bei deaktiviertem Airbag auf dem Beifahrersitz mitfahren. Des Weiteren wurde in Crashversuchen das Gefährdungspotenzial von modernen Beifahrerairbags untersucht und mit analysierten Verkehrsunfällen verglichen.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem mvu durchgeführt.

Projektbeginn: 01.09.2007

Projektlaufzeit: 20 Monate

Projektvolumen: ca. 100.000 Euro

Kategorien

Projekte

  • ~ Child Advanced Safety Project for European Roads (CASPER)

    Das von der EU beauftragte Projekt CASPER hat zum Ziel, KSS in Fahrzeugen weiter zu verbessern und deren ordnungsgemäße Benutzung für Eltern zu ermöglichen, um damit die Anzahl getöteter und verletzter Kinder bei Fahrzeugunfällen zu verringern.

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