Trotz erheblicher Anstrengungen zur Reduzierung der Anzahl der im Pkw getöteten oder schwerverletzten Kinder durch technische Maßnahmen an Pkw und Kindersitz, bleibt der Erfolg hinter den Erwartungen zurück.
In mehreren Studien wurde gezeigt, dass lediglich ein drittel der Kinder im Pkw richtig gesicherte werden. Dies hat sich über die letzten Jahre kaum gebessert, obwohl mit verschiedenen Programmen (z.B. DVR „Kind und Verkehr“ und ADAC/TOYOTA „Sicher im Auto“) die vorhandenen Informationsdefizite bei den Endnutzern reduziert werden soll. Des Weiteren wurde nachgewiesen, dass die fehlerhafte Benutzung von Kinderschutzsystemen bzw. die Nichtbenutzung zu einer gravierenden Reduzierung des technisch gegebenen Sicherheitspotenzials führt.
Unter Beteiligung von Experten von Automobilherstellern (Audi, Daimler, Opel, Volkswagen), Zulieferern (Autoliv), Kindersitzherstellern (Britax Römer, Chicco, Concord, Fair/Wavo, Recaro) sowie Behörden/Verbände etc. (ACE, BASt, Österreichisches Verkehrsministerium, Touring Club Schweiz, TÜV Rheinland) wurde von der TU Berlin und dem Verein für Fahrzeugsicherheit Berlin e.V. ein Schulungskonzept vorbereitet, das sich im Unterschied zu den vorhandenen Programmen speziell an Multiplikatoren (Auto- und Kindersitzverkäufer, Polizisten, Hebammen, etc.) richtet. Kern dieses Schulungskonzepts ist ein allgemein anerkanntes Kompendium der Kindersicherheit.
Das Schulungskonzept soll unter inhaltlicher und finanzieller Beteiligung von
- Industrie:
- Automobilhersteller: Audi, Daimler, Opel, VW
- Zulieferer: Autoliv
- Kindersitzhersteller: CONCORD, FAIR, RECARO, Römer
- Forschung: TU Berlin, VFSB
- Verwaltung: BASt, Berliner Polizei
- Verbände:
- Automobilclubs: ACE, TCS
- Prüforganisationen: TÜV Rheinland
umgesetzt werden.
Volumen: ca. 50.000 Euro pro Jahr
Schirmherr des Schulungskonzepts ist der Bundesminister für Verkehr, Wolfgang Tiefensee.
Details zur Umsetzung sind hier erhältlich.
Suchen
Kategorien
- Bildung (8)
- Forschung (3)
- Neuigkeiten (6)
- Projekte (4)
- Verbraucherinformation (2)
Projekte
- ~ Child Advanced Safety Project for European Roads (CASPER)
Das von der EU beauftragte Projekt CASPER hat zum Ziel, KSS in Fahrzeugen weiter zu verbessern und deren ordnungsgemäße Benutzung für Eltern zu ermöglichen, um damit die Anzahl getöteter und verletzter Kinder bei Fahrzeugunfällen zu verringern.
- Weitere Projekte »
Verein für Fahrzeugsicherheit Berlin //